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Den besten Hundetrainer finden: 

Worauf du wirklich achten musst

Die Auswahl an Hundeschulen und Trainern ist riesig, doch die Qualitätsunterschiede sind es leider auch. Da der Beruf des Hundetrainers/der Hundetrainerin in Österreich gesetzlich nicht streng geschützt ist, darf im Grunde jede/r seine Dienste anbieten. Für dich als Hundehalter/in macht es das schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Ein guter Trainer/eine gute Trainerin trainiert nicht nur deinen Hund, sondern leitet vor allem dich an. Er sorgt dafür, dass ihr als Team zusammenwachst – mit Spaß, Vertrauen und ganz ohne Angst.

Hier ist unsere Checkliste, woran du eine erstklassige Hundeschule und erfahrene Trainer:innen erkennst.

1. Das goldene Qualitätsmerkmal in Österreich

Achte bei der Auswahl auf offizielle Zertifizierungen. In Österreich gibt es ein staatliches Gütesiegel, das für höchste Qualitätsstandards und gewaltfreies Training steht:

  • „Tierschutzqualifizierte/r Hundetrainer*in“: Dieses Zertifikat wird vom Messerli-Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien vergeben. Trainer mit dieser Auszeichnung müssen strenge theoretische und praktische Prüfungen ablegen und sich laufend fortbilden.

2. Die Trainingsphilosophie: belohnungsbasiert

Ein/e erfahrene/r und moderne/r Hundetrainer:in arbeitet nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Verhaltensforschung.

  • Ja bitte: Belohnung von erwünschtem Verhalten (durch Leckerlis, Spiel, Lob, Streicheln), kleinschrittiger Aufbau von Übungen, Management des Alltags und Bindungsaufbau.

  • Nein danke: Finger weg von Trainer:innen, die mit Schmerz, Angst, Einschüchterung, Leinenruck, Würgehalsbändern oder sogenannten „Dominanz-Theorien“ (Alphamensch) arbeiten. Gewalt fängt da an, wo das Wissen aufhört!

3. Der Blick auf das Ganze (Ursachenforschung)

Ein guter Coach bekämpft nicht einfach nur das Symptom (z. B. „Der Hund bellt am Zaun“), sondern sucht nach der Ursache (z. B. Stress, Frust, Angst oder territoriale Motivation). Er fragt nach dem Tagesablauf, der Gesundheit des Hundes und der Auslastung, um das Problem an der Wurzel zu packen.

4. Strukturierte Gruppen & Einzeltraining

Schau dir an, wie die Hundeschule organisiert ist:

  • Kleine Gruppen: In einem guten Gruppenkurs sollten maximal 4 bis 6 Hunde gleichzeitig trainieren, damit der Trainer/die Trainerin für jeden Einzelnen Zeit hat.

  • Einzeltraining bei Problemen: Ernsthafte Verhaltensprobleme (wie Leinenaggression oder Trennungsangst) gehören zu Beginn nicht auf den Hundeplatz, sondern müssen im Einzeltraining im echten Alltag des Hundes analysiert werden. Wenn das gut funktioniert, kann in Kleingruppen gearbeitet werden.

  • Kein „Welpenspielen“ ohne Regeln: Reine Welpenspielgruppen, in denen die Welpen einfach unkontrolliert aufeinander losgelassen werden („Die regeln das unter sich“), sind tabu. Gute Schulen bieten kontrollierte Sozialisierung an, bei der Welpen lernen, sich in Gegenwart anderer Hunde zu entspannen.

5. Das Bauchgefühl: Transparenz & Sympathie

Du solltest dich beim Trainer, bei der Trainerin wohl und verstanden fühlen. Ein guter Coach:

  • Erklärt dir das Warum hinter jeder Übung.

  • Wird niemals ungeduldig oder laut – weder mit dem Hund noch mit dir.


🐾 Unser allesrundumdenhund-Versprechen: Weil uns das Wohl deines Hundes am Herzen liegt, findest du in unserem Netzwerk ausschließlich Hundeschulen und Trainer:innen, die wir sorgfältig unter die Lupe genommen haben. Wir empfehlen dir nur Experten, die gewaltfrei, modern und mit viel Herz arbeiten.

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